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Warum kann ich mich von nichts trennen? Emotionale und andere Werte von Dingen beim Ausmisten

  • Autorenbild: Andrea
    Andrea
  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Beim Ausmisten geht es meistens nicht nur um das Objekt selbst, sondern um die Bedeutung, die wir ihm beimessen. Dieser subjektive Wahrnehmungswert entscheidet in der Regel viel stärker darüber, ob wir etwas behalten oder loslassen, als der tatsächliche Nutzen oder Preis.


Daher schauen wir uns die verschiedene Wert-Dimensionen (inspiriert von Konzepten wie der KonMari-Methode) bewusst an.


Am Schluss des Blogartikels gibt es eine Entscheidungs-Checkliste zum Downloaden.


Ausmisten Aussortieren

Die verschiedenen und vor allem emotionale Werte der Dinge machen das Ausmisten so schwer

Wenn du dir beim Ausmisten des Öfteren die Haare raufen musst, weil du dich partout von nichts trennen kannst, dann liegt es daran, dass für uns (alle übrigens) die Gegenstände verschiedene, oft aber nicht nur, emotionale Werte haben. Oft hat ein und derselbe Gegenstand gleich mehrere Werte. Je mehr Werte ein Gegenstand hat, um so schwerer fällt uns das loslassen.

Emotionale Werte Dinge Ausmisten



Diese Werte für Gegenstände gibt es:


1. Materieller Wert – Wie teuer ist es wirklich?

Der materielle Wert beantwortet die Frage: Was hat der Gegenstand gekostet oder was ist er aktuell wert?

  • Teure Möbel, Schmuck oder Sammlerstücke haben objektiv einen messbaren finanziellen Wert. Dieser kann ein gutes Argument sein, etwas zu behalten – etwa, weil sich ein Verkauf lohnt.

  • Allerdings führt emotionaler Wert häufig dazu, dass wir den materiellen Wert überschätzen oder verteidigen, Dinge zu behalten, die wir objektiv nicht brauchen.


Tipp: Prüfe nüchtern, ob der materielle Wert wirklich ein Faktor ist, oder ob er nur Rechtfertigung für Festhalten ist.


Kurz etwas in eigener Sache:


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2. Funktioneller Wert – Nutzen und Gebrauch

Der funktionelle Wert fragt: Wird dieses Objekt tatsächlich (noch) genutzt?

  • Ein funktionaler Gegenstand erfüllt seinen Zweck – z. B. ein Werkzeug, das regelmäßig gebraucht wird oder eine Hose, die getragen wird.

  • Wenn ein Gegenstand seit Jahren ungenutzt im Regal steht, ist sein funktioneller Wert oft geringer als gedacht.


Diese Kategorie ist besonders hilfreich, wenn du nach Gebrauch sortierst und pragmatisch entscheidest, was bleiben soll.


  1. Informeller Wert – Wissen oder Ressourcen drin?

Der informelle Wert meint: Beinhaltet der Gegenstand Informationen, die ich noch brauche?

  • Beispiele: Bedienungsanleitungen, Dokumente, Kursnotizen, Rezepte.

  • Auch Notizen oder kreative Ideen auf Zetteln können Informationswert haben, wenn sie relevant für dich sind.

Wenn du den Informationsgehalt nicht mehr brauchst, kann es sinnvoll sein, diese Gegenstände zu digitalisieren – so bleibt der Wert erhalten, ohne physischen Platz zu blockieren.


4. Emotionaler Wert – Gefühle, Erinnerungen, Identität

Der emotionale Wert ist oft der stärkste und gleichzeitig schwerste Wert zum Durchschauen. Er fragt: Welche Gefühle verbindet dieser Gegenstand in mir?


  • Erinnerungen an geliebte Menschen, besondere Momente oder Lebensabschnitte machen diesen Wert hoch.

  • Das kann gleichzeitig ein Hindernis sein: Emotional beladene Dinge „behalten“ wir, auch wenn sie keinen funktionellen oder materiellen Nutzen haben und uns eigentlich mehr belasten, als sie uns guttun.


Psychologisch gesprochen verbinden wir Gegenstände mit Identität, Kontinuität und Vergangenheit – deshalb fällt Loslassen oft schwerer als es rational erscheint.


5. Seltenheitswert – Unersetzlich oder schwierig zu ersetzen

Manchmal fügen wir eine fünfte Kategorie hinzu: Seltenheitswert – Ist dieser Gegenstand schwer zu ersetzen?


  • Das kann z. B. ein Sammlerstück sein, ein handgemachtes Unikat oder ein Objekt, das es nicht mehr zu kaufen gibt.

  • Der Seltenheitswert kann sowohl funktionell als auch emotional gewichtet sein.


Dieser Wert kann gerade beim Entscheiden helfen, wenn es darum geht, einzigartige Objekte von einfachen Dingen zu unterscheiden.


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Wenn du eine Entscheidung beim Ausmisten triffst, nimm dir bewusst Zeit, jede dieser Wert-Dimensionen durchzugehen. Oft ergibt sich folgendes Muster:


  1. Materieller und funktioneller Wert → hilft dir dabei, rationale Entscheidungen zu treffen.

  2. Informeller Wert → hilft dir zu entscheiden, was archiviert oder digitalisiert werden kann.

  3. Emotionaler und Seltenheitswert → erklärt, warum etwas schwer loszulassen ist.


Je bewusster du erkennst, welche Art von Wert ein Gegenstand für dich hat, desto klarer und leichter wird die Entscheidung, ob er bleiben darf oder gehen kann.



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Fazit

Gegenstände haben nicht „nur“ einen objektiven Preis oder Nutzen – sie tragen Bedeutung, Geschichte, Identität und Gefühle in sich. Beim Ausmisten hilft es, diese Bedeutungs-Aspekte zu reflektieren und bewusst zu gewichten. So wird das Loslassen nicht nur körperlich leichter, sondern auch emotional und mental klarer.


Checkliste Ausmisten

Alles Liebe von


Andrea

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