• Andrea

WENN EIN KIND ZUM SCHULKIND WIRD.....

... HAT AUCH DAS KINDERZIMMER EIN MAKEOVER VERDIENT, finde ich.

Weil ich zum Teil die verwendeten Marken (siehe unten unter "Das will ich auch - wo gibt's das?") verlinke, kennzeichne ich diesen Beitrag als WERBUNG.


ENDLICH SCHULKIND....


... und auch wenn wir Erwachsene nicht nur mit freudigen Gefühlen dem ersten Schultag des eigenen Kindes entgegen schauen - also zumindest bei mir war das so, als meine Kinder eingeschult wurden - so freut man sich doch mit dem Kind und man merkt, das Kind wird groß - richtig groß.


Gerade beim ersten Kind (heute 21 Jahre) fand ich den Sprung vom Kindergarten- zum Schulkind immens. Auf jeden Fall war ich unglaublich Stolz auf mein "großes" Kind.


Und irgendwie war ich auf der einen Seite froh über die zunehmende Selbstständigkeit meines Kindes, die ja auch mit mehr Unabhängigkeit meinerseits verbunden war, und auf der anderen Seite mischten sich dann meine eigenene Schulerfahrungen, die leider auch nicht nur schön waren, und das Gefühl, das Kind nicht mehr so schützen zu können vor den Wiedrigkeiten der großen, weiten Welt unter die Vorfreude.


Später, aber das wusste ich bei der Einschulung noch nicht, musste ich noch die Erfahrung der eigenen Überforderung machen, mit dem Schulsystem, mit den Anforderungen an mein Kind, mit meinen "Ansprüchen" an das Kind - das tut mir heute noch leid und weh, dass ich da manchmal keine besseren Lösungen gefunden habe, die mein Kind und mich im Blick gehabt hätten.



NUN ABER...


...genug der nachdenklichen Worte, denn der Eintritt in die Schule ist natürlich ein ganz toller Zeitpunkt, um dem Kinderzimmer einen

neuen Look

zu verpassen.


So wertschätzt man auch den Weg des Kindes vom Kleinkind zum Schulkind und das Kind darf sich als etwas "Besonderes" fühlen ( was sie eh alle sind, unsere Kinder).


Es lernt sich doch wunderbar und viel schöner und lieber, wenn das Zimmer einladend und behaglich ist und Spielsachen durch viel Stauraum und ein sinnvolles Ordnungssystem schnell aufgeräumt werden können. So kann herumliegendes Spielzeug auch nicht vom Hausaufgaben machen ablenken.


Also habe ich einen wunderbaren Auftrag zur Neugestaltung eines Kinderzimmers bekommen. Die Planung war allerdings gar nicht so einfach, da der Grundriss schon sehr anspruchsvoll war.


Aber seht selbst:


DAS WAREN DIE SCHWIERIGKEITEN


Der Grundriss ist wirklich nicht einfach (Ohne dem Architekten zu Nahe treten zu wollen, aber hat der schon jemals Zimmer einrichten müssen, oder was hat der sich dabei gedacht? Würde ich ihn ja schon mal zu gerne fragen.), denn


  • das Zimmer ist total verwinkelt,

  • es gibt nur eine Wand ohne Dachschräge, an die man also Stauraum durch Schränke schaffen könnte, an dieser Wand ist dann noch ein Versatz drin,

  • durch die Dachschräge ( die ja oft nicht vermeidbar ist) UND den Verwinkelungen ergeben sich Ecken im Zimmer, die so gut wie nicht nutzbar und sehr dunkel sind, z.B. die Ecke mit der Heizung,

  • die Balkontür ist die einzige natürliche Lichtquelle für einen möglichen Arbeitsplatz, befindet sich aber ausgerechnet im rechten Winkel zur einzigen Wand, an der die Schränke stehen könnten.


Und so werden aus den eigentlich großzügigen 18,51 qm deutliche weniger wirklich nutzbare Fläche, in der man alle Spiel-, Lern-, Anzieh- und sonstigen Sachen eines Schulkindes sinnvoll so unterbringen kann, dass auch im Kinderzimmer die Ordnung bleibt - wenn auch nicht dauerhaft, aber immerhin so, dass sie schnell wieder hergestellt werden kann.





TIPP


Damit Ordnung dauerhaft bleibt, braucht es unbedingt:


  • Genug Stauraum, das heißt: Nie alle Schränke ganz voll machen, immer ca. 20 % Platz lassen, denn es kommt immer mal was dazu, sei es, weil es neu ist oder weil es von wo anders in das Zimmer wandert.

  • REGELMÄßIG Ausmisten - das ist so notwendig wie Atmen - zumindest für dauerhafte Ordnung. Spätestens wenn sich die Schränke mehr als 90-100% füllen.

  • Jedes Teil MUSS einen festen Platz haben - denn dann ist es ganz schnell aufgeräumt, wenn, was im Kinderzimmer ja völlig normal ist, mal wieder Chaos herrscht. VORTEIL gerade im Kinderzimmer, ist dabei, dass Kinder selbst