• Andrea

SHOPPING IN THE HOUSE 2 - wenn das 2. Kind im Haus umzieht.....

Ein Beitrag übers Umziehen von Kindern IM Haus, geschenkte Zeit, über das 2. Gesetz der Thermodynamik und die Folgen für ein weiteres "altes Kinderzimmer".

Weil ich einige verwendete Marken (siehe unten unter "Das will ich auch - wo gibt's das?") verlinke und dieser Beitrag zum Teil in Zusammenarbeit mit Posterland entstanden ist, kennzeichne ich diesen Beitrag als WERBUNG.


Eigentlich.....


ja, eigentlich wollte ich das Zimmer unseres zweiten Kindes – auch schon 19 Jahre alt – nicht mehr renovieren, bis auch dieses Kind ausziehen will.


Das ist ja eher doch ein überschaubarer Zeitraum, den ich jetzt, nebenbei gesagt, sehr genieße. Ich empfinde es als Geschenk, diese Zeit mit dem doch sehr großen Kind noch gemeinsam verbringen zu dürfen, auch wenn es schon sehr viel seine eigenen Wege geht. Die Zeiten von schlaflosen Nächten ( und da war dieses Kind wirklich eine Herausforderung), Ärger mit Lehrern, Mitschülern oder generell dem Schulsystem und den allgemeinen Sorgen um das (pubertäre) Kind sind vorbei und das Zusammensein auf Augenhöhe ist entspannt und schön. Eine geschenkte Zeit für mich/uns und auch für Kind Nummer 2: Hat es uns Eltern doch jetzt noch eine zeitlang alleine, genauso wie Kind Nummer 1 uns eine zeitlang alleine hatte.



Aber....


Wie so häufig…. habe ich die Rechnung ohne das Kind gemacht.


"Mama, ich MUSS in das Zimmer von Kind 1 (das vor ein paar Monaten ausgezogen ist und das ich schon einem Make over unterzogen habe. Siehe dazu mein letzter Blogbeitrag.), weil das Zimmer ist viel (das ist maßlos übertrieben) größer und ich brauche doch jetzt für's Studium einen größeren Schreibtisch!"


Aha.....

Ob das nun der wahre Grund ist oder nicht, sei dahin gestellt.


Fakt ist jedoch, und das kann ich gut nachvollziehen, dass das Zimmer von Kind Nummer 2 durchaus in die Jahre gekommen ist mit seiner apfelgrünen Wand und dem lila Quadrat über dem Bett. 12 Jahre war die Farbe nun an der Wand.


Ebenfalls über die Jahre hat sich ein zeimliches Chaos hinter Regal- und Schranktüren, in Schubladen und Co. entwickelt.

Das liegt am 2. Gesetz der Thermodynamik: "Alles wird von alleine schlechter." Ihr könnt also REIN GAR NIX dafür, wenn sich in Eurem Zuhause ein kleines oder großes Chaos ausgebreitet hat.

Also....


haben wir als allererstes ausgemistet und sortiert, was geblieben ist.

Ich miste dabei NICHT nach Möbelstücken aus (also, alles, was in einem Regal zum Beispiel ist), sondern nach KATEGORIEN, z.B. Bücher, Kleidung, Büroutensilien, Kosmetikartikel, Unterlagen, Dekoartikel, Modeschmuck,...


Dabei unterteile ich alles in vier Bereiche


  1. möchte ich behalten

  2. möchte ich verkaufen

  3. möchte ich verschenken

  4. muss in den Müll


Tipp


Wenn Ihr im Zweifel seid, ob Ihr etwas behaltet, verkauft oder verschenkt, dann den jeweiligen Gegenstand in den "schlechteren" Bereich einordnen, also von "zu verkaufen" in "zu verschenken" oder von "zu verschenken" in "kommt in den Müll".

Man neigt dazu, den eigenen Besitz als "wertvoller" einszuordnen, als er tatsächlich noch ist. Aussenstehende - also diejenigen, die den Gegenstand kaufen sollen oder geschenkt bekommen, sehen jedoch den noch eigentlichen Wert des Gegenstandes.


Dann


habe ich zunächst die apfelgrüne Wand und die Wand mit dem lila Quadrat mit einem warmen Graubeige (link für die Farbe siehe unten) gestrichen.


Und dann ging’s wieder ans


Shopping in the house


Wie ich dabei vorgehe, habe ich ja schon im letzten Blogbeitrag beschrieben.

Der Platz zwischen Bett und Wand ist wirklich sehr schmal, zunächst wollte ich dort einen kleinen, runden Beistelltisch platzieren, das sah aber so "gepfercht" aus, dass ich es gelassen habe. Und dann kam mir die Idee mit den Konsolen:


Und hier kann ich sehr schön zeigen, wie ich Möbel immer wieder anders im Haus verwende:

Ich hatte oder habe sie also im Schlafzimmer, in einem der "Kinderzimmer" und im Arbeitszimmer.