SHOPPING IN THE HOUSE 1 - Neugestaltung eines ehemaligen "Kinderzimmers"

Ein Beitrag übers Ausziehen von erwachsenen Kindern und die Folgen für ein "altes Kinderzimmer".


Weil ich zum Teil die verwendeten Marken (siehe unten unter "Das will ich auch - wo gibt's das?") verlinke, kennzeichne ich diesen Beitrag als WERBUNG.



WENN ERWACHSENE KINDER AUSZIEHEN,


so ist das immer eine sehr aufregende und auch aufwühlende Phase - im Leben der Kinder, aber auch im Leben der Eltern.

Die Kinder blicken eher in die Zukunft, in das was kommt, sind gespannt auf das Leben vor Ihnen.


Wir Eltern blicken auch nach vorne - was kommt nun für uns?

Aber auch zurück:

Mit Wehmut, dass die gemeinsame Zeit mit den Kindern auf einmal schon zu Ende sein soll. Wie kann es sein, dass die Zeit so schnell verging?

Mit Hoffnung, dass man ihnen genug Werkzeug mitgegeben hat, damit sie meistern können, was im Leben auf sie wartet und sie ein gutes Leben leben können.

Mit Liebe - sie hört niemals auf.

Mit Zweifeln, habe ich genug getröstet, geliebt, berührt, bestärkt, unterstützt, losgelassen, gelächelt,....?

Mit Bedauern über die nicht gelebten Momente von Kontakt, weil Stress und Anspannung das Gespür für die Liebe überdeckt haben. Bedauern über das, das durch mich belastet hat.

Mit Trauer, dass die nicht gelebten Momente der Liebe nie mehr nachzuholen sind.

Mit der Bereitschaft, immer für die Kinder da zu sein.



WENN KINDER AUSZIEHEN,


hinterlassen sie aber auch meist ein trostloses Zimmer - die schönen Dinge nehmen sie mit und ich freue mich, dass diese Dinge dazu beitragen, dass sie sich im neuen Zuhause wohl fühlen.


Zurück bleibt ein Chaos (im Außen, manchmal auch im Innen) und was auch die Eltern meist nicht mehr wollen.


Manche Eltern lassen das Zimmer dann erst mal so - ich konnte und wollte das nicht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das hat das Zimmer "nicht verdient". So viele Jahre war es Heimat und jetzt soll es nur noch beherbergen, was übrig blieb?

Und so ist das Zimmer auch nicht nutzbar, auch nicht, wenn das Kind mal wieder für eine Nacht kommen will.

Eine Neugestaltung des Zimmers, aus dem das Kind ausgezogen ist, kann auch den Weg ebnen für die Ordnung im Inneren, wenn durch den Auszug das Innere etwas aus dem Gleichgewicht gekommen ist.


Daher habe ich kurzerhand


  • das Zimmer weiß gestrichen,

  • das Sofa verschenkt

  • das braune Billy Regal vereschenkt

  • den roten Teppich verschenkt

  • den Stuhl verschenkt

  • augemistet

  • das Bett und den Schrank umgestellt und durch


SHOPPING IN THE HOUSE


das Mobiliar und die Deko ergänzt.


Noch ein Wort zu


SHOPPING IN THE HOUSE:


Dabei gehe ich so vor, dass ich mir vorher ein bestimmtes Konzept für einen Raum (manchmal) in Abhängigkeit von bestimmten Gegebenheiten - z.B. vorhandene Möbel, die bleiben sollen, überlege - in diesem Fall waren es


  • helle Farben - weiß, grau, beige in unterschiedlichen Schattierungen

  • helles Holz (Auch weil das Bett ja da geblieben ist und das dann sozusagen als Vorgabe diente.)

  • schwarz als Akzent.


Und dann gehe ich wirklich mit diesem Konzept im Kopf durch's Haus und sammle ein, was dazu passen könnte. Folgendes habe ich Zusammengesammelt:


  • Kissenbezügen in grau/weiß/beige - die sind aus meinem "KissenbezugVorrat"

  • Weiße Vasen - die große aus dem VasenVorrat, die kleine aus meinem String Regal im Wohnzimmer

  • Pampasgras aus meinem Garten

  • Teelichthalter (2 Stück, grau) aus dem Wohnzimmer

  • Rundes Platzset Wasserhyazinthe aus dem Esszimmer (Vorrat)

  • Monstera - Ableger aus meiner großen Monstera gezogen

  • Übertopf für die Monstera aus beigem Geschenkpapier (damit man den Platikpflanztopf nicht sieht) und weißem Korb aus dem Arbeitszimmer

  • Lampen aus dem ganzen Haus

  • Pflanzen (Fensterbank) aus dem Flur

  • Lowboards aus dem Gästezimmer

  • Dekoholzhäuschen aus dem Flur

  • Holzfiguren aus dem Wohnzimmer

  • Sessel mit Schaffell aus dem Wohnzimmer

  • Schreibtisch aus dem Arbeitszimmer

  • Holzbilderrahmen und Spiegel waren bereits in dem Zimmer

  • Tablethalter aus Bambus aus dem Arbeitszimmer

  • Bild "life is...." aus dem Schlafzimmer

  • beide großen Bilder waren bereits im Zimmer

  • Tischläufer (jetzt auf der Fensterbank) aus dem TischtextilienVorrat

  • Kabelsammler (auf dem Schreibtisch) aus dem Arbeitszimmer

  • lightbox aus dem Arbeitszimmer


Lediglich diese Dinge habe ich neu gekauft bzw. sind neu dazu gekommen:


  • Das Plakat "das heute verdrängt......" gab es umsonst im Bauhaus Museum Weimar zum mitnehmen.

  • Die beiden Leisten zum Aufhängen des Plakats (von dm).

  • Die zwei Bilder in den beiden Holzbilderrahmen.

  • Der runde weiße Bestelltisch.

  • Aufbewahrungsboxen


Falls Ihr etwas nachshoppen wollt - unten unter "Das will ich auch - wo gibt's das" verlinke ich einige Marken.


Hier nochmal in einer Bildergalerie die einzelnen Bereiche des Zimmers jeweils links VORHHER, rechts NACHHER:



So - es ist jetzt doch Anfangs ein eher nachdenklicher Blogbeitrag geworden und ich würde mich jetzt sehr freuen, wenn dieser Beitrag Euch motiviert und inspiriert, die verweisten Kinderzimmer Eurer ausgezogenen Kinder oder auch alle anderen Zimmer schön zu machen.


Viel Erfolg und Vergnügen wünscht Euch

Andrea


Und jetzt noch für Euch


DAS WILL ICH AUCH - WO GIBT'S DAS ?




Von links oben nach rechts unten:


  1. Schreibtisch LILLASEN von IKEA

  2. Stuhl TOSSBERG weiß von IKEA

  3. Bilderrahmen LOMVIKEN 40x50 von IKEA

  4. Vase STILREN von IKEA

  5. Kabelsammler ROMMA von IKEA

  6. Bild "Life is..." von DESENIO

  7. Kissenbezug METTALISE von IKEA

  8. Vase KÄHLER HAMMERSHOI, z.B. über CONNOX

  9. Pflanze SUCCULENT groß von IKEA

  10. Pflanze SUCCULENT klein von IKEA

  11. Platzset SOARÉ von IKEA

  12. Holzfigur GESTALTA von IKEA

  13. Schaffell von DEPOT

  14. light box von BUTLERS

  15. Trockenblumen von z.B. von DEPOT

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